Fulminant zu neuen Höhenflügen

Nicht nur die Tatsache, dass Kochbruder Rainer mit seinen gut 2 Metern Körperlänge allen Anderen über die Schulter gucken kann, spornt die restliche Truppe an. Auch mit der Auswahl der Rezepte für den 18. April hat er den Ehrgeiz aller wecken können, über ihn hinauszuwachsen.

Inspiriert von Spitzenköchen aus ganz Europa war ein kulinarisches Glanzlicht zu erwarten.

In voller Länge gelungen!

Blind Date mit ohne Plan

Mit einer Einladung zum Blind Date überraschte Kochbruder Michael die Truppe: Entgegen der sonst üblichen Gewohnheit erhielten die Teams dieses Mal lediglich eine Zutatenliste für ihre Gerichte – Rezepturen fehlten gänzlich.

Was sie daraus zaubern sollten, blieb deren Kreativität und Phantasie überlassen.

Nach anfänglichem Rätselraten war der Ehrgeiz geweckt – und das Menü nahm auch physisch Gestalt an. Ein voller kulinarischer Erfolg!

Heimliche Liebe

Der Kochabend am 24. Januar stand im Zeichen der Heimatkunde. Inspiriert vom (mittlerweile leider vergriffenen) Teubner-Werk “Deutsche Küche” stellte Kochbruder Tim ein Menü zusammen, das aus Klassikern (seine heimliche Liebe) wie aus modernen Komponenten bestand. Und ja – auch die gute alte und lange Zeit verpönte Steckrübe kam zu neuen Ehren.

Vier Gäste waren für diesen Abend gemeldet – gut so, denn jede Hand war willkommen!

Abgerundet mit einer Käseauswahl, die klassisch vor dem Dessert gereicht wurde, war es dann auch schon beinahe Donnerstag, als alle zuhause waren.

Zahnfleischbluten zum Aperitif

Was Zahnärzte, wenn sie nicht mehr praktizieren, in ihrer Freizeit machen? Abdrücke und Formen gießen!

In diesem Fall schockiert uns Ferdi mit Zahnprothesen, die sich erst bei näherem, weil längerem Hinsehen als Eiswürfel entpuppten. Akribisch in zwei Schichten gefroren (ja, das Weiße ist Milch!) und sodann liebevoll mit Grenadine als Blutersatz verziert.

Halloween? Genau! Nur mussten wir uns nicht entscheiden – es gab Süßes und Saures. Live und in Farbe? Hier!

Ein schöner Abend war es allemal – und gar nicht gruselig…

 

Spätsommer-Idylle

Kochbruder Jürgen stellte ein von den Spitzenköchen Holger Bodendorf und Tim Raue inspiriertes Menu zusammen – es bestand aus 6 Gängen, die den Kochbrüdern alle Fertigkeiten abverlangten:

 

Sous vide oder nicht?

An diesem Thema scheiden sich auch bei uns die Geister. Nicht nur, weil es Geschmacksache ist, sondern weil es eben auch Müll produziert, der sonst nicht entstanden wäre. So experimentieren wir immer mal wieder mit dieser Garmethode – und haben sie für bestimmte Gerichte auch schon wieder verworfen. Für einige Rohstoffe bleibt sous-vide allerdings die bevorzugte Methode.

Am Beispiel Spargel lässt sich verdeutlichen, welche Vorteile das Garen bei sehr genau kontrollierter Temperatur bringt. Besonders dann, wenn es ein Salat aus Spargel werden soll und alle Stücke gleichmäßig viel Biss behalten sollen. Mit etwas frischem Estragon serviert – ein unschlagbares Aroma!

Bratwurst-Workshops

Bratwürste, selbst hergestellt, haben etwas, das einem kein Metzger verkaufen kann: Eigenes Herzblut drin! Selbst dann, wenn sie nicht so perfekt aussehen wie die Würste aus der Kühltheke.

Weil es die Clubküche platzmäßig hergibt, treffen sich ab und an einige Kochbrüder, um für die Grill- und Bratwurst-Saison gerüstet zu sein.

Die Rezepturen gehen von klassischer Münchner Kalbs-Bratwurst über italienische Salsicce mit Rotwein und Fenchelsaat bis hin zu exotischen Original-Rezepturen aus Südostasien mit Koriandergrün, Fischsauce und Zitronengras.

Übrigens – wer eine Bratwurst vor dem Grillen oder Braten anpiekst, darf beim nächsten Mal nicht mehr mitmachen 😉 Als am besten hat sich sanftes Garen bei leichter bis mittlerer Hitze in viel Öl herausgestellt – so werden sie goldbraun, platzen nicht auf und das Brät bleibt so wie es sein soll: Saftig.

Von Land und Meer

Inspiriert vom badischen und heute auf Sylt tätigen Sternekoch Johannes King (Sölring Hof) bereiteten die Kochbrüder ein anspruchsvolles Menu:

  • Ziegenjoghurt mit Sylter Rose
  • Sommergemüse, feinst auf den Punkt gegart (mit unterschiedlichen Garzeiten und Texturen eine wahre Herausforderung)
  • Brokkolischaumsuppe mit Nordseekrabben
  • Oktopus im eigenen Saft gegart mit Sepianudeln
  • Sorbet von Waldbeeren
  • Geschmorte Rehschulter und rosa gebratener Rehrücken mit gebratenem Rettich und Mandelpüree
  •  Schokoladen-Verführung mit weißen Himbeeren

Alle Hände voll zu tun – das Ergebnis konnte sich wahrlich schmecken lassen.

 

Ab in den Süden

Michael hat ein Menu mit ganz viel Süden für uns zusammengestellt. Trotz (oder wegen?) der Ferienzeit fanden sich ausreichend fleißige Hände und hungrige Kochbrüder zum hochsommerlichen Menu ein.

Mit passender Tischdekoration ein wahrhaftiges Degustationsmenu in Beachclub-Atmosphäre!